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Welche Leistungen erhalten Asylbewerber?

Asylbewerber erhalten Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Neben der Unterbringung in einer Asylbewerberunterkunft oder Wohnung erhalten sie Grundleistungen für Ernährung, Kleidung und Körperpflege und ein Taschengeld. Sie erhalten weiterhin Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt. Die Leistungen liegen in ihrem Umfang unter den Leistungen des SBG II („Hartz IV“) und SGB XII („Sozialhilfe“).
Asylsuchende in der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) erhalten mit ihrer Registrierung gleichfalls Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz, jedoch nur zu einem geringen Anteil als Geldleistungen, gestaffelt nach Alter und Familienstand, da in einer EAE die grundsätzlichen Bedarfe durch Sachleistungen gedeckt werden.

Werden die Flüchtlinge medizinisch untersucht?

Die Flüchtlinge werden bereits in der Erstaufnahmeeinrichtung untersucht. Die Gesundheitsuntersuchung erfolgt unmittelbar im Anschluss an die Ersterfassung durch die Zentrale Ausländerbehörde. Natürlich werden die Menschen auch danach medizinisch betreut, wenn dies erforderlich ist – allerdings auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Gewährt werden unbedingt notwendige und Notfallleistungen.

Wie lange bleiben die Menschen in einer Erstaufnahmeeinrichtung?

Die Aufenthaltsdauer in einer Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) ist gesetzlich auf drei Monate begrenzt. In der Erstaufnahme soll die förmliche Asylantragstellung erfolgen. Die Registrierung erfolgt dabei zwei Mal. Zunächst als Ersterfassung durch die Zentrale Ausländerbehörde, anschließend im Rahmen der förmlichen Asylantragstellung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Woher kommen die dem Erzgebirgskreis zugewiesenen Asylbewerber?

Die Hauptherkunftsländer sind Kosovo, Syrien, Libyen, Tunesien, Indien, Eritrea, Russische Föderation, Serbien, Libanon, Mazedonien, Albanien, Afghanistan, Kosovo, Marokko, Pakistan, Iran und Irak.

Welche und wie viele Asylbewerber kommen noch in den Erzgebirgskreis?

Die Zuweisung von Asylbewerbern auf die Landkreise erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel, dem sogenannten Königsteiner Schlüssel. Demnach muss der Erzgebirgskreis 8,7 Prozent aller in Sachsen ankommenden Asylbewerber aufnehmen.

Wer Asyl in Deutschland begehrt, wird durch den Bund registriert und bekommt einen Platz in einer Erstaufnahmeeinrichtung zugewiesen. Für Sachsen ist dies die Erstaufnahmeeinrichtung in Chemnitz. Nach spätestens drei Monaten wird den Asylbewerbern nach dem Königsteiner Schlüssel ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt zum Aufenthalt zugewiesen. Wer konkret in den Erzgebirgskreis kommt, steht erst vier bis fünf Tage im Voraus fest.

Gehen die Kinder in die Schule?

Sobald die Familien die Erstaufnahmeeinrichtung verlassen haben, unterliegen die Kinder der in Sachsen gültigen Schulpflicht.


Quellen: Landratsamt Erzgebirgskreis, Stadt Zwickau
 
© Gemeinde Burkhardtsdorf
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