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Historisches

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An dieser Stelle können wir nur einen kleinen Auszug über die Geschichte der Gemeinde Burkhardtsdorf und deren Ortsteile Burkhardtsdorf, Kemtau/Eibenberg und Meinersdorf veröffentlichen.

In regelmäßigen Abständen erscheinen in unserem Mitteilungsblatt, dem "Zwönitztalkurier", Beiträge und Artikel zur Ortsgeschichte, aufgearbeitet von unseren Chronisten. Sie werden sicher viele interessante Beiträge finden.
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Unter der Rubik "Ortschroniken" können Sie in einzelnen Chroniken der Ortsteile Burkhardtsdorf, Kemtau/Eibenberg und Meinersdorf längst Vergessenes und Neuigkeiten der letzten Wochen und Monate nachlesen, die uns freundlicherweise die Autoren zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt haben.
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Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihrer "Reise in die Vergangenheit".

 
 
Alte Kirche Burkhardtsdorf



Burkhardtsdorf

Die Ortschaft "Burckersdorff" wurde bereits 1331 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Den Ursprung seines Namens verdankt der Ort dem Abt Burchard des Bergklosters St. Marien aus Chemnitz. 15 Jahre später ist der Ort bereits ein Kirchdorf und hat seitdem eine eigene Kirche. Im 16. Jahrhundert war ein Vorfahr des Dichters Gotthold Ephraim Lessing Pfarrer in Burkhardtsdorf. Ihm zu Ehren wurde die 1916 eingeweihte Schule benannt. Nach Erhalt des Marktrechtes 1673 war von diesem Zeitpunkt an jeweils im Mai an Nachmittagen Markt. Neben der Landwirtschaft wurde seit 1600 auch Leinweberei betrieben. Diese konnte sich entwickeln, weil der Ort außerhalb der Chemnitzer Bannmeile lag.

Die Postmeilensäule in der Ortsmitte der Gemeinde Burkhardtsdorf zeugt davon, dass um 1723 die Post nach Annaberg erstmals den Ort berührte. Der Fortschritt machte auch in Burkhardtsdorf keinen Halt: Es entstanden kleinere Strumpfbetriebe, die erste Apotheke wurde eingerichtet und 1875 kam der Anschluss an das Eisenbahnnetz Chemnitz-Aue.

Um die Jahrhundertwende bildeten sich viele Vereine, u. a. errangen 1926 die Sportler des TSV Burkhardtsdorf die Bundesmeisterschaft im leichtathletischen Mannschaftskampf. Nach dem 2. Weltkrieg entstanden neue Industriezweige, z. B. Schaumchemie Burkhardtsdorf und Zweige des Buchungsmaschinenwerkes. Das private Handwerk entwickelte sich weiter.
Nach der Wiedervereinigung 1990 erfolgten erneut entscheidende Veränderungen in der Gemeinde. Im Sommer 1994 besuchte der Bundespräsident Roman Herzog Burkhardtsdorf und Kemtau. 1994 beschlossen die Gemeinden Burkhardtsdorf, Kemtau und Meinersdorf eine Verwaltungsgemeinschaft zu gründen. Am 01.01.1999 folgte der Zusammenschluss zu einer großen Gemeinde.
Am 20. Februar 2008 besiegelten die Bürgermeister der Gemeinden Auerbach, Burkhardtsdorf und Gornsdorf mit ihrer Unterschrift unter der Gemeinschaftsvereinbarung die Gründung der Verwaltungsgemeinschaft Auerbach-Burkhardtsdorf-Gornsdorf, die bis zum heutigen Tage besteht und sich ständig weiter entwickelt.


 
 
Alte Kirche Eibenberg

Kemtau und Eibenberg


1381 gab es die erste urkundliche Erwähnung von Eibenberg. Der Ortsname schwankte zwischen Meidenbergk, Eybenpergk und Eubenberg. Erst 1455 zeichnet man erste urkundliche Erwähnungen von Kemtau als Kempnat, später Kemmeth, Kemte und Kemptau auf.
Um 1840 entstand der Ortsteil Neueibenberg, der "Anbau" zu Eibenberg.

Am 14.10.1901 ist die neu erbaute Kirche in Eibenberg eingeweiht worden.

Einen Haltepunkt auf der Eisenbahnstrecke Chemnitz-Aue erhielt die Gemeinde 1908.
Kemtau gehörte noch 1551 zum Rittergut Scharfenstein, später zum Rittergut Weißbach. 1873 kam der Ort an die Amtshauptmannschaft Chemnitz.
Eibenberg gehörte erst zur Herrschaft Waldenburg. 1381 kam es durch Schenkung an Ehrenfriedersdorf.
1696 war es dem Amt Wolkenstein unterstellt, 1875 der Amtshauptmannschaft Chemnitz.

Das Vereinsleben galt in den 20er sowie in den 30er Jahren in der Kommune als vorbildlich. So entstand 1927/28 in Eibenberg das Volkshaus mit Sportplatz in Eigenleistung engagierter Bürger sowie das Turnerheim im Ortsteil Kemtau.
1935 erfolgte die Vereinigung von Kemtau und Eibenberg.
1959 entstand die erste Kindertageseinrichtung in Kemtau und 1960 wurde die 10-klassige allgemeinbildende Oberschule eingeweiht. Eine Erleichterung für alle Bürger stellte die Eröffnung der ersten Arztpraxis 1990 in Kemtau dar.



 
 
ehemaliger Bahnhof Meinersdorf

Meinersdorf

1206 war die Ortsgründung durch den Burggrafen von Meißen Meinhard.
Durch den Tod der Gebrüder Ortwyen ging die Lehnsherrschaft an den Rat zu Chemnitz über. In dem anfangs reinen Bauerndorf wurde damals als Nebengewerbe Weberei betrieben.

Im 17. Jahrhundert ließen sich Handwerker nieder. Eine Gaststätte und sogar eine Brauerei wurden eröffnet. Nachdem sich einige Spitzenhersteller und -händler im Dorf niedergelassen hatten, wurden um 1747 mit Gottlieb Hähnel und Adam Scheidhauer die ersten Strumpfwirker genannt.

Im 19. Jahrhundert breitete sich wie in allen Nachbarorten die Strumpfwirkerei aus. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es hier 5 größere und mehrere kleinere Strumpffabriken.

1578 unterrichtete der Leinweber Oswald Seydel als Küster und Lehrer nebenberuflich Schüler. Das erste Schulgebäude entstand 1879, das Jetzige wurde 1909 errichtet.



 
© Gemeinde Burkhardtsdorf
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